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Einleitung:
Komplexe Entscheidungsfindungen erfordern ein Höchstmaß an
Transparenz, d.h. Stärkung der Sachkompetenz der Beteiligten, damit
ihrer
Urteilskraft und Kritikfähigkeit.
Eine verbesserte Informationspolitik bedeutet, vertieftes Fachwissen mit
dem Blick für das Ganze zu verbinden.
Die deterministische Planungsmethode wird abgelöst durch die organische
Planung. Diese erweitert sich durch die zunehmende
Kommunikation der Beteiligten untereinander zur Prozessualen Integration.
Die Klassifizierung politischer Kommunikation wird anhand der Begriffe
Information, Kommunikation und Partizipation vollzogen.
Ihre Eigenschaften werden geklärt und mit Beispielen belegt.
Ziel des demokratischen Systems ist ein gesellschaftlicher Konsens, der
durch Diskurse erzeugt wird. Aus diesen erwachsen unterschiedliche
Formen der politischen Kooperation zwischen Bürgern und Staat.
Bestehende Verknüpfungen städtischer Kommunikationsakteure werden
zunächst schematisch, dann beispielhaft aufgezeigt. Dabei wird die
Art ihrer politischen Kommunikation und damit Integration analysiert.
Der deterministische und der organische Planungsbegriff werden miteinander
verglichen.
Der erweiterte Planungsbegriff Prozessualer Integration führt bei
den Beteiligten zu zunehmender Vernetzung untereinander. Es gilt das
Primat des konsensorientierten Diskurses unter Gleichberechtigten.
Die traditionellen Planungs- und Beteiligungsverfahren reichen nicht mehr
aus, um der komplexen Sachlage gerecht zu werden. Die
Kulturtechnik Internet ermöglicht durch ihre Unmittelbarkeit und
Direktheit des Eingreifens einen pluralistischeren Demokratieansatz. Sie
unterstützt auch selbstverfaßte Organisationsstrukturen
unparteilicher Akteure.
Zum Schluß wird der Unterschied von Demokratiebeteiligung bei traditionellen
Planungsverfahren durch die Kulturtechnik Internet (Virtuelle
Rathäuser) und demokratischerer (umfassenderer) Planungskultur an
sich herausgearbeitet. Wobei bei letzterer das Internet als
Kommunikations- bzw. Partizipationsmedium eine kleinere Rolle spielt.
Der Gedanke größtmöglicher Vernetzung der Akteure untereinander
kann sich jedoch bei diesen alternativen Planungskulturen eher entfalten.
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