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Konstruktiver und Dekonstruktiver Diskurs
Das Planauslegungsverfahren im Rathaus, ergänzt um die Möglichkeiten
des virtuellen Rathauses ist grundlegend konstruktiv, also ergebnisorientiert,
angelegt. Im Verhältnis Government to Citizen and to Economy sind
Planung plus erwünschter Kommentar und Änderungsvorschläge
Teil einer Multi-Autorenschaft. Da das Internet nahezu jeden befähigt,
Autorenschaft zu üben, wird dadurch eine breitere Mitwirkung möglich.
Da das Medium Internet alle möglichen Daten und Fakten bereitstellen
kann, macht es potentiell jeden Leser zum Fachmann.
Diese verbesserte Informations- und Beteiligungspolitik unter zentraler
Anleitung durch ein Amt oder einen Moderator erweitert die Bereiche der
Flächennutzungsplanung, einfache Bebauungspläne und konkrete
Projekte. Es mag pathetisch klingen, aber die Rückkehr zu einer Stadtbau-
und -entwicklungspolitik i.S. eines Gesamtkunstwerkes aller Gesellschaftsschichten
wird dadurch greifbar.
Diesem kooperativen Verfahren steht der Protest gegenüber. Er ist
Vertreter des dekonstruktiven Diskurses, vereinigt er doch unterschiedlichste
politische Kräfte zur Aktion gegen etwas. Protestbewegungen versuchen
Medien und Massen zu mobilisieren und bedienen sich dabei ebenfalls des
Internets - sei es für offizielle Informationen oder für interne
Abstimmungen über weiteres Vorgehen.
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