Die Rolle des Internet beim Stadtplanungsprozess > Bürgerbeteiligung und prozessuale Integration.
   


Globalisierung, Privatisierung, Bürgerbewegung


In den letzten Jahrzehnten hat sich der deutsche Staat immer mehr aus bisherigen Handlungs- und Kontrollfeldern zugunsten privater Unternehmen und breiterer politischer Akzeptanz wie Mitgestaltung politischer Wirklichkeit zurückgezogen. Die Gründe hierfür seien nur kurz skizziert: Der zunehmende Wettbewerb nationaler bzw. transkontinentaler Volkswirtschaften hat im Zuge der Globalisierung mit Öffnungen für "fremde" innovative Leistungen und einhergehenden Aufhebungen bisheriger Schutzmaßnahmen (Zölle und dergleichen) für nationale Wirtschaftszweige dazu geführt, daß alle Unternehmen - bis hin zu den staatlichen - nach ökonomischen Prinzipien zu wirtschaften haben. Dieser durchgreifende Rationalisierungsprozeß hat einerseits ungeahnte Umbrüche und Einschnitte im sozioökonomischen Netzwerk hervorgerufen, andererseits auch bisher stark ersehnte bürgerliche Freiheiten erweitert.
Natürlich steht noch immer alles Wirtschaften unter dem ewigen Sparzwang und gleichzeitigem massiven Innovationsdruck in der Konkurrenz der multinationalen Mischkonzerne, in der es keine Nische mehr zu geben scheint - ein Konkurrenzkampf, der selbst Menschen aus dem wohlhabenden Norden zu starken Protestbewegungen gegen diese superkapitalistische Liberalisierung mobilisiert. Wir möchten uns hier allerdings mit den positiven Auswirkungen der veränderten Haltung des Staates gegenüber seinen Bürgern beschäftigen.

 

 
 
 
 
 
 
 
         
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